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Archiv-Übersicht     Angebot Nr. 12806

Angebotsdatum: 18. April 2018
Art der Stelle: Doktorarbeit
Fachgebiet: Pharmazie > Pharmakologie und Toxikologie
Titel des Themas: Die Rolle von Sphingolipiden als Mediatoren der astrozytären Reaktion nach Schlaganfall

Institut: Allgemeine Pharmakologie und Toxikologie
Adresse:
Frau Waltraud Pfeilschifter
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt am Main
Tel.:    Fax.:
Bundesland:
Homepage:
E-Mail Kontakt: mail

Beschreibung: Das pharmazentrum frankfurt ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum bestehend aus dem Institut für Allgemeine Pharmakologie und Toxikologie (Direktor: Prof. Josef Pfeilschifter) und dem Institut für Klinische Pharmakologie (Direktor: Prof. Gerd Geisslinger), mit den Forschungsschwerpunkten Schmerz und Entzündung. In einem Team von 100 wissenschaftlichen und technischen Mitarbeitern werden die Forschungsprojekte von der Molekularbiologie, über die Zellbiologie und Biochemie bis hin zur Klinik (Phase I-III) bearbeitet. Ein Schwerpunkt am pharmazentrum frankfurt ist Lipid Signalling, unter anderem im Rahmen des DFG-Sonderforschungsbereichs 1039 („Krankheitsrelevante Signaltransduktion durch Fettsäurederivate und Sphingolipide“)

Im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 1039 ist ab dem 01.07.2018

1 Doktorandenstelle (E13 65 %)

im Rahmen eines Projekts zur Erforschung der Rolle von Sphingolipiden als Mediatoren der astrozytären Reaktion nach Schlaganfall zu besetzen.

Die Blut-Hirn-Schranke ist eine funktionelle Einheit aus mikrovaskulären Hirnendothelzellen, Perizyten, Astrozyten und Neuronen. Funktionsstörungen der Blut-Hirn-Schranke spielen eine wichtige Rolle bei nahezu allen akuten oder chronischen Erkrankungen des Gehirns wie z.B. Schlaganfall, Multipler Sklerose und Demenzerkrankungen. Das Signalmolekül Sphingosin-1-Phosphat ist neben anderen wichtigen biologischen Funktionen ein wirksamer Modulator der endothelialen Barrierefunktion. Seine Effekte und die Wirkmechanismen an der Blut-Hirn-Schranke sind bislang noch nicht hinreichend aufgeklärt. Mit gut charakterisierten Synthese- und Abbauenzymen und fünf bekannten membranständigen Rezeptoren bietet der S1P-Signalweg mehrere pharmakologisch gut zu beeinflussende Angriffspunkte und mit FTY720 ist bereits ein Modulator dieses Signalwegs in klinischer Anwendung. In dem ausgeschriebenen Promotionsprojekt soll vor allem die Rolle astrozytärer S1P-Rezeptoren und Sphingosinkinasen in der Regulation der Blut-Hirn-Schranke unter Homöostase und bei Gehirnerkrankungen untersucht werden. Zur Anwendung kommen verschiedene Zellkulturmodelle der Blut-Hirn-Schranke (Kultur von Zelllinien und primären Astrozyten und Perizyten) sowie Tiermodelle des Schlaganfalls, der Multiplen Sklerose und der septischen Enzephalopathie.

Stellenbewerber/innen sollten ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Biologie, Biochemie, Pharmazie oder eines vergleichbaren Studienganges vorweisen können. Die Kenntnis molekularbiologischer und biochemischer Methoden ist von Vorteil. Wir bieten Ihnen eine freundliche Arbeitsatmosphäre, eine optimale Geräteausstattung und ein hochaktuelles Themengebiet der biomedizinischen Forschung mit vielfältiger Anwendungsmöglichkeit in der klinischen Praxis. Wir forschen in einem ambitionierten transatlantischen Forschungsverbund mit mehreren Arbeitsgruppen aus Europa und den USA (SphingoNet). Die Promotion erfolgt im Rahmen eines strukturierten PhD-Programms. Die Promotion wird von Herrn Dr. Kavi Devraj (Institut für Allgemeine Pharmakologie am Universitätsklinikum Frankfurt) und den SFB-Teilprojektleitern Frau Prof. Dr. Waltraud Pfeilschifter und Dr. Robert Brunkhorst (Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Frankfurt) betreut.

Schwerbehinderte Bewerberinnen/Bewerber werden bei gleicher persönlicher und fachlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Das Klinikum sieht sich verpflichtet, den Anteil an Frauen zu erhöhen. Frauen sind daher ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Lichtbild, Zeugniskopien) richten Sie bitte schriftlich oder auch als E-Mail an:
Prof. Dr. Waltraud Pfeilschifter
Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt
Klinik für Neurologie
Theodor-Stern Kai 7
60590 Frankfurt
E-mail: w.pfeilschifter@med-uni.frankfurt.de

Methoden:
Anfangsdatum: 1. Juli 2018
Geschätzte Dauer: 3,5
Bezahlung: E13 65 %
Papers:
Sonstiges:

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