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Archiv-Übersicht     Angebot Nr. 13635

Angebotsdatum: 2. Oktober 2019
Art der Stelle: Doktorarbeit
Fachgebiet: Biologie > Zellbiologie
Titel des Themas: Zelluläre Mikrobiologie: Pathogen-Wirts-Interaktion

Institut: Institut für Zellbiologie
Adresse:
Prof. Albert Haas
Ulrich-Haberland-Str. 61A
53121 Bonn
Tel.:    Fax.:
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Homepage: http://https://www.zellbiologie.uni-bonn.de/research%20groups/prof.-haas
E-Mail Kontakt: mail

Beschreibung: Phagozyten des Immunsystems, z.B. Makrophagen, bilden die erste Abwehrlinie bei einer Infektion mit Mikroorganismen. Phagozyten nehmen die Mikroorganismen in Phagosomen genannte Membrankompartimente auf, die dann mit Endosomen der Zelle fusionieren und letztlich Phagolysosomen bilden. Der Kontakt mit lysosomalen Inhalten führt zum Töten und Abbau der meisten Mikroorganismen und ist somit zentraler Bestandteil der angeborenen Immunantwort. Sogenannte „intrazelluläre Pathogene“ haben allerdings Mechanismen evolviert, die es ihnen erlauben, nicht nur das Tötungssystem der Makrophagen zu auszutricksen, sondern sich sogar in diesen Zellen zu vermehren. Ein solches Pathogen ist Rhodococcus equi, der Erreger einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung des Pferdes. R. equi existiert in Makrophagen in einem sehr großen, ungewöhnlichen Phagosom.

Ihre Aufgabe wird es sein, mit zellbiologischen Methoden zu definieren, wie ein Rhodococcus-enthaltendes Phagosom in Makrophage zusammengesetzt ist, wie es gebildet und aufrecht erhalten wird und wie Rhodococcus aus diesem Kompartiment heraus mit dem Makrophagen kommuniziert.

Wir suchen eine(n) Kandidaten/in mit sehr gutem MSc-Abschluss in Biologie. Wir erwarten, dass der Kandidat(in) fortgeschrittene Kenntnisse der Zellbiologie und der Mikrobiologie hat. Weiter sind straffes, geschicktes und organisiertes Arbeiten, echte wissenschaftliche Neugier und eine angenehme und umgängliche Persönlichkeit Voraussetzungen für die Position.

Wir bieten die Möglichkeit, mit aktuellen Methoden an einer grundlegenden Fragestellung der Infektionsbiologie, der Zellbiologie und Immunologie zu arbeiten. Wir bieten eine freundliche und unterstützende Atmosphäre in einem sehr gut etablierten kleinen Labor in einer sehr attraktiven Stadt. Die geplanten Forschungsarbeiten werden im Erfolgsfall mit der Promotion zum/zur Dr. rer. nat. abgeschlossen. Die Stelle soll ab Januar 2020 für vorerst drei Jahre besetzt werden.

Die Universität Bonn setzt sich für Diversität und Chancengleichheit ein und hat das Ziel, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, zu erhöhen. Bewerbungen werden in Übereinstimmung mit dem Landesgleichstellungsgesetz behandelt.
Methoden: Kultivierung von Makrophagen und anderer Säugerzellen und ihre Infektion mit Partikeln und Mikroorganismen; (konfokale) Fluoreszenzmikroskopie und Elektronenmikroskopie; Transfektion und genetische Manipulation von Säugerzellen; genetische Arbeiten an pathogenen Rhodokokken; Proteinreinigung und –analyse; biochemische Isolierung von Kompartimenten und deren Analyse. Es sind keine Tierexperimente vorgesehen.
Anfangsdatum: 2. Oktober 2019
Geschätzte Dauer: 3 Jahre, frei ab Januar 2020
Bezahlung:
Papers: von Bargen et al., Cellular Microbiology 21: e12958; Geerds et al., Acta Crystallographica F 70: 866; Sydor et al., Cellular Microbiology 15: 458; von Bargen et al., Infection and Immunity 77: 5676; Jeschke et al., Proceedings National Academy of Sciences USA 112: 4636
Sonstiges: Senden Sie Bewerbungen bitte an Prof. Dr. Albert Haas, E-mail: ahaas@uni-bonn.de

Sie sollten Ihrer Bewerbung sowohl eine kurze Erklärung beifügen, warum Sie gerade für diese Stelle besonders geeignet sind („Motivationsschreiben“) als auch Kopien der relevanten Zeugnisse (Abitur, Bachelor, Master), ein kurzes C.V. und möglichst eine pdf-Kopie Ihrer Masterarbeit.

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