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Archiv-Übersicht     Angebot Nr. 13636

Angebotsdatum: 2. Oktober 2019
Art der Stelle: Doktorarbeit
Fachgebiet: Biologie > Molekularbiologie
Titel des Themas: Intermolekulare Genkonversion in halophilen Archaea

Institut: Institut für Molekulare Biowissenschaften
Adresse:
Prof. Jörg Soppa
Max-von-Laue-Str. 9
60438 Frankfurt
Tel.: 069 - 798 29564   Fax.:
Bundesland: Hessen
Homepage: http://www.bio.uni-frankfurt.de/43968449/ak-soppa
E-Mail Kontakt: mail

Beschreibung: Im Fachbereich Biowissenschaften, Institut für Molekulare Biowissenschaften, ist in der Arbeitsgruppe Biologie und Genetik von Prokaryoten (Professur Jörg Soppa) zum nächstmöglichen Termin die Stelle
einer Doktorandin / eines Doktoranden (m/w/d)
(E13 TV-G-U, halbtags)
befristet für die Dauer von drei Jahren zu besetzen. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe-Universität geltenden Tarifvertrages (TV-G-U).

Gesucht wird eine engagierte Mitarbeiterin / ein engagierter Mitarbeiter, die/der sich auf die Charakterisierung der intermolekularen Genkonversion in halophilen Archaea konzentriert.
Halophile Archaea besitzen viele Genomkopien, sie sind damit polyploid. Polyploidie in Archaea und Bakterien bietet viele Vorteile, daher ist Polyploidie in der Evolution vielfach zu unterschiedlichen Zeiten in unterschiedlichen phylogenetischen Gruppen entstanden. In halophilen sowie methanogenen Archaea wurde beobachtet, dass die Genomkopien durch intermolekulare Genkonversion vereinheitlicht werden (Ludt and Soppa 2019, Biochem. Soc. Trans. 47, 933; Lange et al. 2011, Mol. Microbiol. 80, 666; Hildenbrandt et al. 2011, J. Bacteriol. 193, 734). Die molekularen Mechanismen der intermolekularen Genkonversion sollen im Rahmen eines von der DFG geförderten Projektes aufgeklärt werden.
Zu den weiteren Themen der Arbeitsgruppe gehört die Charakterisierung der Termination/Reinitiation der Translation in Archaea und Bakterien, die Untersuchung von Zinkfinger-Mikroproteinen in halophilen Archaea, das Studium kleiner, nicht-kodierender, regulatorischer RNAs in halophilen Archaea, und die Charakterisierung von Polyploidie in Bakterien und Archaea. Moderne Methoden der Molekulargenetik, der funktionalen Genomforschung, der Biochemie und der Zellbiologie sind in der Arbeitsgruppe etabliert.


Die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ist mit etwa 48.000 Studierenden und rund 5.000 Beschäftigten eine der größten Hochschulen in Deutschland. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet und seit 2008 wieder in der Rechtsform einer Stiftung besitzt die Goethe-Universität ein hohes Maß an Eigenständigkeit, Modernität und fachlicher Vielfalt. Als Volluniversität bietet die Goethe-Universität Frankfurt auf fünf Campus in insgesamt 16 Fachbereichen über 100 Studiengänge an und besitzt gleichzeitig eine herausragende Forschungsstärke.

Einstellungsvoraussetzungen sind eine mindestens sehr gute Masterarbeit in Biologie, Biochemie oder einem verwandten Fach und Erfahrungen mit molekulargenetischen, mikrobiologischen und biochemischen Methoden. Die Universität tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Menschen mit Behinderungen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Bewerbungen richten Sie bitte in elektronischer Form (eine pdf-Datei) bis zum 25.10.2019 an Professor Jörg Soppa (soppa@bio.uni-frankfurt.de).
Wir bitten um Verständnis, dass wir keine Bewerbungskosten übernehmen können. Die Unterlagen nicht berücksichtigter Bewerber werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet.
Methoden: Moderne Methoden der Molekularbiologie, Biochemie, Zellbiologie, und Mikrobiologie.
Anfangsdatum: 2. Oktober 2019
Geschätzte Dauer: 3 (-4) Jahre
Bezahlung: E13 TV-G-U, 50%
Papers: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=soppa%20j%20%5Bauth%5D
Sonstiges:

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