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Archiv-Übersicht     Angebot Nr. 13831

Angebotsdatum: 10. März 2020
Art der Stelle: Doktorarbeit
Fachgebiet: Chemie > Angewandte Makromolekulare Chemie
Titel des Themas: Post Doc Makromolekulare Chemie (6 Jahre) mit Tenure Track Option

Institut: Institut für Angewandte Synthesechemie
Adresse:
Prof. Robert Liska
Getreidemarkt 9/ E163
1060 Wien
Tel.: +43 1 58801 163614   Fax.:
Bundesland:
Homepage: http://www.ias.tuwien.ac.at/robertliska/ und www.ias.tuwien.ac.at/research-units/mc
E-Mail Kontakt: mail

Beschreibung: Im Forschungsbereich Makromolekulare Chemie am Institut für Angewandte Synthesechemie der TU Wien ist ab September 2020 eine Postdoc Stelle für 6 Jahre (ersten 6 Monate als Karenzvertretung) zu besetzen. Es besteht die Option für Habilitation und einer nachfolgenden Karriere Stelle.
Methoden: Themenschwerpunkte: Licht-basierte Verfahren haben in der Makromolekularen Chemie in den letzten Jahrzehnten eine enorme Bedeutung für moderne Polymerverarbeitungs-verfahren wie dem 3D Druck oder dem gerade aufstrebenden Feld der Frontalpolymerisation gewonnen. Im Zentrum steht das Design und die Synthese neuer Klassen an Initiatoren (radikalisch, kationisch,…), Monomere und Netzwerkregulatoren und deren Anwendung.
Anfangsdatum: 10. März 2020
Geschätzte Dauer: 6 Jahre (ersten 6 Monate als Karenzvertretung)
Bezahlung: Monatlich Brutto:3890,-Euro
Papers: Durch gezielte Synthese sollen sonst spröde Photopolymere mit ihrer inhomogenen Polymerarchitektur thermoplast-ähnlich gemacht werden. Konzepte beinhalten: Nanostrukturierte Materialien durch kontrollierte Phasenseperation mittels Blockcopolymeren, interpenetrierende Polymer Netzwerke, Polymerbackbone mit enger Polydispersität durch kontrollierten Kettentransfer sowie flüssigkristalline und teilkristalline Photopolymere durch gezielte Stufen-Wachstumsreaktion.
Moderne Verfahren wie die Hot-Lithography eröffnen nun einzigartige Möglichkeiten Monomere, welche bei Raumtemperatur bisher nicht prozessierbar waren, zu nutzen und somit gänzlich neue Polymerklassen für diesen Prozess zugänglich zu machen.
Die Frontalpolymerisation von z.B. Epoxidharzen stellt einen Meilenstein in der Polymerverarbeitungstechnologie dar, denn sie erlaubt es 1K Formulierungen äußerst Zeit- und Energieeffizient zu härten.
Sonstiges: Aufnahmebedingungen: einschlägiges abgeschlossenes Doktoratsstudium Chemie mit der Fachrichtung Makromolekulare Chemie.
Ausgezeichnete Kenntnisse vor allem im Bereich der Synthese aber auch der Charakterisierung nieder- und hochmolekularer organischer Verbindungen sind Voraussetzung. Weiters sind eingehende Erfahrungen und ausgewiesene Forschungsleistungen auf verschiedenen Gebieten der Photopolymerisation und des 3D Drucks mit entsprechender Publikationstätigkeit in internationalen, peer-reviewed Journalen sowie Einwerbung von Drittmittel vorteilhaft. Erfahrung in der universitären Lehre (Betreuung und Konzeptionierung von studentischen Laborübungen und Bachelorarbeiten) wird erwartet. Durch Einstieg in laufende Projekte wird ein effizienter Start gewährleistet. Ziel ist es eine gute Balance zwischen Grundlagenforschung und industrienahen Projekten zu halten.

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